Grabstätten zur Sargbeisetzung

Für die klassische Sargbestattung stehen unterschiedliche Grabformen vom normalen Einzelgrab über das Hecken- und Wandgrab (Epitaph) bis hin zu Grüften zur Verfügung. Der Barbarafriedhof ist als Grünfläche in der Stadt naturnah ausgerichtet, daher sind Kies und diverse Kunststoffe auf der Graboberfläche nicht erlaubt. Maximal die Hälfte der Graboberfläche darf mit Stein (Grabstein, Einfassung, Platten) abgedeckt sein. Der Rest muss begrünt bzw. bepflanzt sein.

 

Grüfte und repräsentative Epitaphien gibt es nur auf wenigen Friedhöfen. Aus diesem Grund besteht am Barbarafriedhof meist mehr Nachfrage als Angebot. Insbesondere beim Wunsch nach einer bestimmten Lage empfiehlt es sich daher, schon frühzeitig als Vorsorge diese Familiengrabstätte zu planen.

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Klassische Familiengräber

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Unter dem Begriff Familiengrab versteht man das  klassische Erdgrab, angelegt im Raster der jeweiligen Friedhofssektion. Die Breite darf höchstens 80 cm betragen, die Länge maximal 180 cm. Die Ruhefrist bei Erdbestattungen beträgt normalerweise 10 Jahre, bei einigen besonderen Sargarten 20 Jahre. Urnenbeisetzungen im Erdgrab sind  unbegrenzt und jederzeit möglich. Die Gestaltung der Grabablage sowie die Grabpflege sind - unter Beachtung der Friedhofsordnung - Angelegenheit des oder der jeweiligen Nutzungsberechtigten. Auf Wunsch bieten mehrere am Friedhof tätige Gärtnerfachbetriebe günstige Pflegepakete an (z.B. Jäten, Schneiden, Gießen bereits unter € 100/Jahr).

 

Ein Normalgrab am Barbarafriedhof ist eine sowohl preisgünstige als auch naturnahe Form der letzten Ruhestätte. Bei Aushebung einer so genannten Tief- oder Doppeltiefebene sind 2 bzw. 3 Beerdigungen innerhalb der Ruhefrist von 10 Jahren möglich.

 

Folgende Varianten stehen zur Verfügung:

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Das Randgrab ist ein Erdgrab, welches direkt am Weg gelegen ist. Dies ermöglicht den Besuchern und Mietern/Pflegern des Grabes einen einfachen Zugang – vor allem bei Nässe und Schnee.

 

Bei einem Doppelgrab erstreckt sich die Grabanlage über die Fläche von zwei nebeneinander liegenden Normalgräbern.

 

Heckengrab

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Das Heckengrab ist ein 2 bis 3seitig von Hecke umgebenes Erdgrab für Beisetzungen mit Sarg oder Urne und bietet (als Einzel- ebenso wie als Doppelgrab) mit seiner natürlichen Abgrenzung einen intimen Bereich. Die Gestaltung der Grabablage und die Grabpflege sind auch bei dieser Variante Angelegenheit des jeweils aktuellen Mieters – selbstverständlich unter Einhaltung der Friedhofsordnung. Der Schnitt der Hecke wird vom Friedhofspersonal durchgeführt.

 

Heckengräber finden Sie in Sektion 28 Hecke, Sekt. 16 AH, Sekt. 22 Hecke, Sekt. 33 A und B

 

naturnahe Komplett-Grabanlagen

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Weiters bietet der Barbarafriedhof in der Sektion 29 A in Kooperation mit Steinmetzmeister Friepess naturnahe Komplett-Grabanlagen, die bereits mit handwerklich gearbeiteten Grabsteinen vorbereitet sind und auch keinerlei Pflegeaufwand durch die Angehörigen bedürfen.

 

Die Grabzeichen sind individuell und einzigartig mit hohem Anteil an heimischen Materialien und manueller Bearbeitung geschaffen. Die Oberfläche der Gräber ist mit immergrünen Bodendeckern belegt, die regelmäßig vom Friedhofspersonal geschnitten werden.

Die Komplett-Grabanlagen sind sowohl für Sarg- als auch für Urnenbestattungen geeignet und befinden sich in einer ruhigen Randlage der Sektion 29 A.

   

Kindergräber

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Kindergräber für Kinder bis zum 6. Lebensjahr sind in Sektion 22 des Barbarafriedhofes angelegt. Die Ruhefrist beträgt 5 Jahre, die Größe des Grabes 70 cm Breite und 120 cm Länge. Die Gestaltung der Grabablage sowie die Grabpflege sind Angelegenheit des Mieters.

 

Wandgrab/Epitaph

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Das Wandgrab/Epitaph wird meist als Familiengrabstätte verwendet und ist oft schon über Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte in Familienbesitz. Die Abmessungen betragen in der Regel 3 x 3 m, es besteht die Möglichkeit für bis zu 2-6 Erdbestattungen in 10 Jahren, Urnenbeisetzungen unbegrenzt. Die Gestaltung der Wand- und Bodenfläche sowie die Grabpflege sind – unter Einhaltung der Friedhofsordnung - Angelegenheit des Mieters.

 

Als so genanntes Frei-Epitaph bezeichnet man ein freistehendes großes Erdgrab – meist am Rand einer Sektion.

   

Grüfte

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Seit Jahrhunderten sind Grüfte als prunkvolle Grabstätte Adeliger, reicher Bürger und Kaufleute bekannt und beliebt. In den letzten Jahrzehnten gewinnen sie zunehmend als normale, oft auch modern gestaltete Familiengrabstätten an Bedeutung.

 

Bei den Grüften handelt es sich um gemauerte Erdkeller an der Friedhofsmauer, im Normalfall mit einer Größe von 3 x 3  m, oben abgeschlossen mit Deckel oder vom Weg mit Stiegenabgang. In einer Gruft finden normalerweise 9 Särge Platz. Die Wandgestaltung obliegt dem jeweiligen Mieter. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Altbestand zu übernehmen und zu restaurieren (bei einigen denkmalgeschützten Anlagen ist dies im Falle einer Übergabe sogar Bedingung). Aus sanitätspolizeilichen Gründen sind Beisetzungen in einer Gruft sind nur in Hartholzsärgen (Eiche) mit Zinkeinsatz (verlötet) oder entsprechenden Metallsärgen erlaubt. Die Särge stehen in der Gruft am Boden bzw. auf Metalltraversen und bleiben oft über Jahrhunderte nahezu unversehrt.  Urnen sind hier in unbegrenzter Anzahl beisetzbar.

 

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Als Varianten bietet der Barbarafriedhof Frei-Grüfte (freistehend, meist am Rand einer Sektion) oder Arkaden-Grüfte mit einer – wie der Name bereits aussagt – Arkadenüberdachung. Diese befinden sich am Rand der Sektion 33.

 

Grabstätten am Barbarafriedhof

 

Fotos: www.foto-fleischmann.at

   

Weitere Informationen & Links

Friedhofsordnung für den Barbarafriedhof Linz

 

 

 

Grabnutzungsgebühren Barbarafriedhof Linz