Arkadengruft
Verwahrte Gemächer der Erinnerung: Die dauerhafte Bestattungstradition
Standort: In Sektion 33
Preis:
Pflegeaufwand:
Repräsentative Schönheit trifft auf Gruftkammer im Untergrund
Eine Arkadengruft ist eine der prachtvollsten und architektonisch anspruchsvollsten Formen der historischen Friedhofskultur. Sie verbindet die erhabene Ästhetik einer oberirdischen Säulenhalle (Arkade) mit der ehrwürdige Präsenz einer unterirdischen Grabkammer. Offen oder durch Schmiedeeisentore geschützt und getragen von Säulen, befinden sich an den Rückwänden häufig monumentale Grabdenkmäler, Marmorreliefs und Inschriften.
Der verborgene Raum im Untergrund
Die Arkadengruft ist wie die Deckelgruft mit einer schweren Steinplatte an der Oberseite fest verschlossen. Der Zugang bei einer Beisetzung erfolgt ausschließlich durch Beauftragung eines Steinmetzbetriebes.
Altehrwürdig - bis heute bestehend
In früheren Epochen diente eine Gruft meist Adeligen und höher gestellten Bürgern als prunkvolle Grabstätte. Oder es handelte sich um Ehrengräber von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Aber auch heute noch finden immer wieder freiwerdende Gruftanlagen neue Besitzer, die dann die oft wunderschönen alten Anlagen behutsam adaptieren. Die Wand- und Oberflächengestaltung obliegt dem Nutzungsberechtigten. Ein „Altbestand“ kann übernommen und restauriert werden. Bei denkmalgeschützten Anlagen ist dies im Falle einer Übergabe sogar obligat.
Unversehrt bis in alle Ewigkeit
Bei der Standard-Gruftgröße von 3 x 3 m finden bis zu 9 Särge Platz. Beisetzungen sind nur in Hartholzsärgen (Eiche) mit Zinkeinsatz oder Metallsärgen vorgesehen. Die Särge stehen am Boden bzw. auf Metalltraversen und bleiben oft über Jahrhunderte nahezu unversehrt. Urnen sind hier unbegrenzt beisetzbar.