Deckelgruft

Verwahrte Gemächer der Erinnerung: Die dauerhafte Bestattungstradition

Standort: In allen Bereichen des Friedhofs

Preis:

Pflegeaufwand:

Der verborgene Raum im Untergrund

Eine Deckelgruft ist eine historische, unterirdische Grabstätte, bei der der Zugang und die Beisetzung über eine Öffnung an der Oberseite erfolgen. Diese Öffnung wird durch eine schwere Steinplatte – den sogenannten Gruftdeckel – fest verschlossen. Aufgrund des Gewichts des Gruftdeckels ist am St.Barbara Friedhof für die Öffnung der Gruft die Beauftragung eines Steinmetzbetriebes vorgesehen.

Altehrwürdig - bis heute bestehend

In früheren Epochen diente eine Gruft meist Adeligen und höher gestellten Bürgern als prunkvolle Grabstätte. Oder es handelte sich um Ehrengräber von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Aber auch heute noch finden immer wieder freiwerdende Gruftanlagen neue Besitzer, die dann die oft wunderschönen alten Anlagen behutsam adaptieren. Die Wand- und Oberflächengestaltung obliegt dem Nutzungsberechtigten. Ein „Altbestand“ kann übernommen und restauriert werden. Bei denkmalgeschützten Anlagen ist dies im Falle einer Übergabe sogar obligat.

Unversehrt bis in alle Ewigkeit

Bei der Standard-Gruftgröße von 3 x 3 m finden bis zu 9 Särge Platz. Es gibt aber auch größere Grüfte mit bis zu 12 m Länge. Beisetzungen sind nur in Hartholzsärgen (Eiche) mit Zinkeinsatz oder Metallsärgen vorgesehen. Die Särge stehen am Boden bzw. auf Metalltraversen und bleiben oft über Jahrhunderte nahezu unversehrt. Urnen sind hier unbegrenzt beisetzbar.